ring my bell

Mit offenen Augen ging ich durch die Straßen und da hörte ich sie. Obgleich für das Schellen gemacht schellten sie nicht, nein, sie sprachen. Sie sprachen vom Wohnen, vom Wandel und dem Leben der Menschen, die sich hinter ihnen verbergen. Wer sich die Zeit nimmt, kann sich fragen: Wer hat diese Klingel wann an diese Wand geschraubt, wer mag hier unter welchen Umständen wohnen, wo würde ich am liebsten mal drücken und was würde dann passieren? Es geht nicht um das Außergewöhnliche, sondern um die Schönheit im Gewohnten. Die Fotos hängen bei mir nur eine Nacht. Wer möchte, kann anschließend ein Bild gegen eine kleine Spende für Obdachlose mitnehmen.