Kategorien
ausfluege

Von Kurpark zu Kurpark.

15 km von Bad Rothenfelde nach Bad Laer und zurück

Zum Einstieg in die großen Ferien eine kleine Runde, von Bad nach Bad, von Kurpark zu Kurpark, einmal über den Berg (der tatsächlich „Kleiner Berg“ heißt) und durch den Wald. Startpunkt Bad Rothenfelde, unten in einer Ecke Niedersachsens, die nach NRW hineinragt, doch zu BRF später mehr, denn erstmal geht es auf den lokal höchsten Punkt, den Lüdenstein, auf dessen Kuppe (wenn man hier von einer Kuppe sprechen kann) man 1980 aus Beton einen 23 Meter hohen Aussichtsturm errichtete. Aussicht: Sturm? Nein, bestes Juliwetter, weiter Blick. Über publikumsgerechte Wege (Publikum: Kurgäste) wandere ich durch das zu dieser Jahreszeit übliche Brummen, Singen, Zwitschern und die dazwischenliegenden Grüntöne bis zum Kurpark von Bad Laer. Ein Barfusspfad lädt ein über Scherben, Rinde, Kiesel und durch den Salzbach zu laufen, was Menschen wahrnehmen, die Enten jedoch kalt lässt. So schön schon hier, dass ich mir den Ortskern spare. Zurück am Nordhang des „Kleinen Berges“, die anfängliche Euphorie wie immer verflogen, stattdessen Müdigkeit, Mücken und Schweiß, doch bis zum „Pavillon Amalienblick“, der an jeder der zahlreichen Wegkreuzungen ausgeschildert ist, laufe ich dann schon noch. Dort angekommen zwar Pavillon, jedoch kein Blick, daher schnell zurück zum Auto und dort auf’s mitgenommene Rad und nochmal nach Bad Rothenfelde, mitten hinein in den quirligen Kurtrubel, der, auf einigen Quellen basierend, von zahlreichen Kurkliniken, Drumrumgedöns und zwei mächtigen Gradierwerken angebtrieben wird. Nichts für einen durchgeschwitzten Wanderer wie mich, wobei, ein wenig kuren könnte nicht schaden, aber vielleicht nicht grad(e)(h)ier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.