ausflüge

Es gibt nicht viel Schöneres, als Frischluft, Bewegung, Augen auf und staunen. Fast, wenn auch nicht ganz so schön: keine Frischluft, keine Bewegung, nur Augen auf, lesen und staunen. Und dann vielleicht doch Lust kriegen und selbst rausgehen. Oder wenigstens das Fenster aufmachen.

Die Verburgte.

Manchmal will ich gar nicht groß rauskommen, nur ne schmale Runde drehen, aber dann doch wieder nicht dahin, wo ich schon tausend mal war. Also muss doch wieder Ludwig (das Auto) ran, weil mit der Bahn zu umständlich und zu…
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Die Nördlichen.

Zu viel Zeit, zu wenig Zeit – irgendwie hatte ich mich an die Nördlichen eine Weile nicht ran gewagt. Schließlich fehlten mir zur Vervollständigung der Tour de Münsteraner Stadtteile noch 9 derselben (so dachte ich! Es waren aber nur 8.…
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Die Corona-Wanderungen.

Als alles plötzlich downgelocked wurde, fuhr ich nach Bad Iburg. Ich musste raus und mit Bad Iburg war ich noch nicht fertig. Bad Iburg – geschichtsträchtiges Kaff und Kneippkurort zugleich, überragt von Burg und Kloster, die Bischof Benno hier vor…
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Das See, die Bier, dem Griechen.

Von dieser Tour darf man eigentlich niemandem erzählen. Geplant war eine Wanderung rund um den Baldeneysee, jene blaugrüne Wellness-Oase im Süden Essens, 16 Kilometer, danach ein Belohnungsbier, vielleicht zwei. Um es vorweg zu nehmen: Das Belohnungsbier, vielleicht zwei, gab es…
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The main dish.

Nachdem es vor ein paar Wochen den Appetizer gab, eine kleine Runde von Erkenschwick nach Recklinghausen, gönne ich mir heute die Hauptspeise, von der ich aber vorher noch gar nicht weiß, dass sie es wird. Im Gegenteil, eigentlich will ich…
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Die Südlichen.

Und als ich so meine Abendrunde drehte, frug ich mich, ob es denn nicht möglich wäre, in einer Tour alle 17 Münsteraner Stadtteile abzuklappern. Ich fuhr also los, erstmal durch das noch urbane Gremmendorf entlang der stillgelegten Bahntrasse ins ehemalige…
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Das Kreuz und das Quer.

Zugegeben, etwas enttäuscht war ich schon. Da hatte ich mir extra eine Tour in Oberhausen rausgesucht und dann startete und endete sie hinter dem Ostausgangsschild. Von Oberhausen also keine Spur. Aber: Zeche und Halde, undzwar eine ganz besondere: Prosper Haniel.…
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Ehrlich, herrlich.

Ich werde ja oft gefragt, warum ich jetzt so viel im Ruhrgebiet wandere. Nee, eigentlich werde ich fast nie gefragt und so lange mache ich es ja auch noch nicht, aber täte mich heute jemand fragen, ich müsste gar nicht…
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Der Appetizer.

Ich liebe ja Zechen. Das Nomen, nicht das Verb, wobei das auch, aber das ist ein anderes Thema. Also, ich meine die Dinger, wo früher Kohle gefördert wurde. Niemals hätte ich dort gerne gearbeitet, eine elende Schufterei muss das gewesen…
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Die Wässrige.

Ich weiß nicht, wie oft ich die Wässrige schon gefahren bin, zig mal – verkatert, vergnügt, frustriert, frischlufthungrig oder einfach nur so. Der Blick geht meist in die Weite und zwei Drittel der Strecke könnte man freihändig fahren – je…
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Die Überraschung.

Ich weiß gar nicht mehr. Am besten gefällt mir der Gedanke, ich hätte einfach in den Auto-Atlas geschaut und gesehen, dass da zwischen Recklinghausen und Gelsenkirchen ein grüner Fleck ist. Und deswegen bin ich dahingefahren. Ich will damit auf keinen…
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Die Desorientierung.

Eigentlich ist die Route ganz einfach, wir starten am historischen Bahnhof von Wetter (bei ganz gutem Wetter, diese Schote muss schon sein) und laufen in den Wald hinauf, Ruhrhöhenweg, kennste, ne. Nach ner halben Stunde haben wir die Orientierung verloren,…
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Der Höllentrip.

Diese Wanderung ist von vorne bis hinten eine Zumutung. Schon zu Beginn, ich bin kaum im Wald, gäbe ich ein Königreich für ein Fahrrad. Die Wege sind natürlich wanderbar, alles, was kein Pudding ist, ist wanderbar, aber ich bin der…
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Die Seesucht.

Der Tag beginnt zu spät und ausnahmsweise liegt es an mir. Aus Spaß hatte ich L. geschrieben: Abfahrt pünktlich 7:45 Uhr. Da lag ich noch im Bett. Um 10 holte ich ihn in Hagen ab, um 11 waren wir schließlich…
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